Der Landesverband

Unsere Geschichte

Der VVF - Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden
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Der Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -Gilden (nachfolgend kurz VVF genannt) bezweckt, das Brauchtum "Fasnat" archivarisch festzuhalten, zu pflegen und der Zeit entsprechend zu adaptieren. Gefahren zu vermeiden, Lustigkeit und Humor in anständigem Maße mit Verantwortung zu verbinden sowie die Koordinierung, Beratung und Förderung der dem Verband zugehörigen Mitglieder.

Der VVF wurde im Jahre 1980 als Verein gegründet und zählte damals 17 Mitgliedsvereine. Heute sind dies bereits ca. 150 Gruppierungen mit insgesamt weit über 6.000 Mitgliedern!
 
Der VVF verfügt über eigene Statuten, eine eigene Geschäftsordnung, Stiftungstatuten für die Präsidiums-bekleidung, den Verbands-Verdienstorden I. (in Gold) und II. Klasse (in Silber) und den VVF-Freundschaftsorden.
 
Mitglieder des VVF sind die dem Verband beigetretenen Fasnatvereine der jeweiligen Bezirke. Hier wird jedoch unterschieden zwischen ordentlichen und provisorischen Mitgliedern. Provisorische Mitglieder sind jene Vereine, die noch nicht mit allen Rechten und Pflichten dem VVF angehören bzw. sich noch in der Aufnahmephase befinden.

Das "VVF-Vorarlberg" wird in 4 Fasnatbezirke unterteilt. Die Bezirke entsprechen nicht unbedingt den politischen Bezirken - sie sind mehr oder weniger nach den unterschiedlichen Brauchtumsherkünften unterteilt.

Unsere Organisation

Der Verband ist nach folgendem Prinzip strukturiert
1. Präsidium besteht aus folgenden Funktionären: PräsidentIn, Vize-PäsidentIn, ChefIn des Protokolls und SchatzmeisterIn Werden von der Vollversammlung gewählt und vertreten offiziell nach Außen und nach Innen den Verband)
Kontakte des aktuellen Präsidiums

2. Fasnatrat: der Fasnatrat ist der sogenannte Aufsichtsrat des Verbandes und besteht jeweils aus 2 Goldordensträger der jeweiligen Bezirke
Werden von den VVF-Vereinen gewählt. Der Fasnatratsvorsitzende (intern von den Fasnaträten gewählt) hält einen Sitz im erweiterten Präsidium
Kontakte des aktuellen Fasnatrates

3. Landeselferräte / Bezirkselferräte: je Bezirk wird ein Vertreter von den VVF-Vereinen zum Bezirkselferrat gewählt.
Der Bezirkselferrat wiederum ist das sogenannte "Sprachrohr" zwischen Vereinen und Präsidium und hält einen Sitz im erweiterten Präsidium
Kontakte der aktuellen Bezirkselferräte

4. Landeselferräte / Referatsleiter: für jedes Referat gibt es einen Landeselferrat.
Diese gliedern sich in: LandesfunkenreferentIn, LandesgardeleiterIn, LandesmusikzugsleiterIn, LandesguggamusigleiterIn, LandeszeremonienmeisterIn, Landesbrauchtumsreferent, Landesreferent für Wagenbau und Umzüge
Kontakte der aktuellen Referatsleiter

Alle Funktionäre im Präsidium, Fasnatrat und Landeselferräte (erweitertes Präsidium) müssen aktiv in einem VVF-Verein Mitglied sein und führen die Tätigkeit ehrenamtlich aus!

5. Beiräte und Arbeitsgruppen: Beiräte bzw. Arbeitsgruppen werden vom Präsidium für spezielle Aufgaben bestellt.
Diese sind beratend für das Präsidium tätig und müssen nicht verpflichtend aus Personen von den VVF-Vereinen bestehen, sondern werden auf Grund deren Fähigkeiten bestellt. Aktuell gibt es Beiräte für Versicherungen (Haftpflicht, Unfall und Rechtschutz), Sicherheit (Funkenbau und Strassenverkehr), Justiz und Recht, Finanzangelegenheiten (Steuern, Abgaben, ...) und Kommunikation (NarraBlättle, ...)! Arbeitsgruppen (ARGE) sind in den Bereichen Wagenbau und Umzugsleitung, ... Diese Funktionen sind ehrenamtlich!

6. Sekretariat: Das Sekretariat ist direkt dem Präsidium unterstellt und hat weder Sitz- noch Stimmrecht in den Gremien. Die Aufgaben des Sekretariats sind mit einer Arbeitsplatzbeschreibung klar geregelt! Dies ist die einzige Funktion im Landesverband, die einem Dienstrecht untersteht und entgeltlich abgegolten wird!

0
Präsidiumsmitglieder
0
Fasnaträte
0
Landesbezirks-11er-Räte
0
Referatsleiter
Besetzte Positionen und Funktionen im erweiterten Präsidium81%

Unser Team

Unser Team sieht als Service-Center für unsere Mitgliedsvereine
Probleme, Anregungen von Mitgliedsvereinen so rasch als möglich zu bearbeiten bzw. zu beantworten
Personen mit Kernkompetenzen dort einzusetzen, wo die Mitgliedsvereine am meisten profitieren
Stärken nutzen / Schwächen abbauen
Flexibilität und nicht Sturheit
Den Informationsfluss zu beschleunigen
Organisationsstrukturen genau aufzuzeigen
Kommunikationswege zu bestimmen
Organisation von Veranstaltungen
Strategisches Denken und Handeln
Medienauftritte zu professionalisieren, usw.

Wir möchten nur kurz auf die oben genannten Punkte eingehen ...

01
Es kann in unseren Augen nicht sein, dass unsere Mitgliedsvereine auf gestellte Fragen keine Antwort bzw. eine zu späte Antwort bekommen. Das Problem muss ernst genommen und unseren Damen und Herren zugeführt werden, die Verantwortung zeigen. Anregungen müssen aufgenommen und behandelt werden. Es kann hier nur ein Dafür oder ein Dagegen geben. Auf jeden Fall hat jeder ein Anrecht auf Information bzw. Beantwortung.
02
Jeder Mensch hat eine Kernkompetenz. Ist es aus beruflicher Sicht oder auch im privaten Bereich. Es muss uns gelingen, diese Kernkompetenzen zu erkennen und einzubinden. Im Moment sind alle Schlüsselfunktionen mit solchen Damen und Herren bestückt.
03
In einem neugewählten Präsidium ist es wichtig in die Zukunft zu schauen. Die Geschichte ist und soll unser Lehrmeister sein. Darum ist es für uns wichtig, einen Mix im Präsidium zu haben, wo wir auf Mentoren zurückgreifen können. Neue Personen bringen neuen Schwung und auch neue Ideen. Diese Kombination ergibt die Stärke.
04
Es kann natürlich auf den Statuten herumgeritten und stur vorgegangen werden. In unseren Augen muss aber immer noch eine Portion Hausverstand dazu kommen. Dieses zwei Argumente müssen sich in der Mitte treffen und für alle eine gangbare Möglichkeit ergeben.
05
Der Informationsfluss ist eine sehr wichtige Angelegenheit. In einem Verband mit über 150 Mitgliedsvereinen ist die genaue Definition der Kommunikationswege wichtig. Nicht nur zu den Vereinen sondern auch intern im Präsidium. Daher wurden die Kommunikationswege erarbeitet und gepflegt.
06
Durch verschiedene Anregungen der Mitgliedsvereine haben wir kurzfristige und langfristige Kurse geplant. Weiters werden wir Infoveranstaltungen und Workshops im Bereich Umzugsorganisation, Recht, Sicherheit, Versicherung, Schminken, Eventmanagement, Jugend und Alkohol, Veranstaltungsmanagement, Vereinsführung und weitere organisieren wo wir Referenten dazuholen werden.
07
In einer schnelllebigen Zeit wird es immer wichtiger vorausschauend zu Denken und zu handeln. Daher haben wir Leute im VVF- Präsidium, die auch im Beruf in diesem Bereich Kernkompetenzen aufweisen. Diese werden wir nutzten, um den Verband gut in die nächsten Jahre zu führen. Das gelingt uns aber nur, wenn wir auf die Mithilfe der einzelnen Mitgliedsvereine zählen und hoffen können. Wir im VVF Präsidium sind auch nur Menschen, darum ist es für mich wichtig Leute zu finden, die uns ihr Wissen zur Verfügung stellen. Somit kann eine langfristige strategische Planung durchgeführt werden.
08
Medienauftritte sind nicht nur die in der VN oder in den anderen Printmedien gefragt. Auch das interne Medium "Narrablättle" wird sehr wohl gelesen. Das kann aber nur produziert bzw. geschrieben werden, wenn Berichte hereinkommen. Auch hier werden wir ansetzten müssen. Ich bin überzeugt, dass viele Mitglieder Texte schicken wollen, aber doch ein wenig Angst bzw. Respekt vor den geschriebenen Zeilen haben. Dies muss abgebaut werden. Ziel sollte sein, dass in jedem Bezirk ein oder mehrere Bezirksredakteure gefunden werden, die dieses Medium füttern.
09
Zu diesen Punkten kommen sicherlich noch Punkte hinzu, die wir im Moment noch nicht erkennen bzw. wissen. Unter diesen Punkt fallen alle Anregungen, Beschwerden usw. die im operativen Tagesgeschäft auf uns zukommen.

Das VVF Servicecenter für uns alle!

Der VVF-Präsident mit seinem Team

Alle VVF-Präsidenten

seit der Gründung 1980

Stocklasa Michèl

21.04.2012

18.04.2004

Ernst Schmid

Martin Wolf

01.04.2000

27.03.1993

Gerhard Montibeller

Karl Grabuschnigg

04.04.1987

10.04.1981

Egon Schöch

Ing. Walther Schlögel

01.01.1980