VVF auf närrisch - europäischem Parkett

VVF auf närrisch - europäischem Parkett

Eine Abordnung des VVF war am 21./22. September 2018 bei der Tagung der „NEG“ (närrisch – europäische Gemeinschaft), auf Einladung unserer Kollegen vom Schweizer Fasnachtsverband HEFARI zu Gast. Die Zusammenhänge unserer Fasnat – Bräuche in europäischen Dimensionen hatte Dr. Werner Mezger von der Uni Freiburg bei seinem interessanten Vortrag im Gepäck. „Fasnat, Fasching, Fasnacht oder Karneval sind keineswegs begrenzte Brauchereignisse. Sie werden in ganz Europa mit teils verblüffenden Gemeinsamkeiten über Sprach- und Kulturgrenzen hinaus gefeiert und gepflegt“, so der Tenor des renommierten Ethnologen. Tags darauf stand die Stadtführung in der rund 12.000 Einwohnerzählenden Gemeinde Altstätten (CH) auf dem Programm.

VVF zu Besuch beim NEG

Kultureller Austausch

Neben dem Kennenlernen und dem Austausch unter den Delegationen samt NEG – Präsidentin Petra Müller, sorgten gleich mehrere Narrengruppen u.a. der örtliche „Röllelibutzenverein“ RöllelibutzenvereinRöllelibutzenvereinfür beste Unterhaltung. Übrigens, vom 15.-17. Februar 2019 findet in Altstätten ein europäisches Kultur- und Brauchtumstreffen statt.

VVF zu Besuch beim NEG

Ein Dank gilt HEFARI für die Einladung zur internationalen Tagung!

An „zünftiga Obad“ für die Vorarlberger Narretei

Starkes Zeichen für das Ehrenamt im Ländle

Knapp 1.000 Gäste, darunter Landeshauptmann Markus Wallner sowie Landesrat Christian Gantner, die Bürgermeister Eugen Gabriel (Frastanz), Mandy Katzenmayer (Bludenz) sowie Kurt Krottenhammer (Langenegg), genossen am 12. September 2018 einen geselligen „närrischen“ Abend im Zelt bei der Brauerei Frastanz. Als Anerkennung für die Arbeit rund um das Kulturgut Fasnat lud das Land Vorarlberg die Fasnatzünfte und Gilden zum „Dankeabend“. Ein generationsübergreifendes Spektakel war es allemal, gaben sich Vertreter der Zünfte, Garden, Gilden, Musikzüge, Wagen- und Funkenbauer sowie königlich – närrische Hoheiten von jünger bis älter, ein Stelldichein, was auch GF. Kurt Michelini (Brauerei Frastanz) mit Freude verfolgte.

Von Gugga bis zur Büttenrede

Das beinahe komplett anwesende VVF – Team, dabei auch die Ehrenmitglieder Peter Wolfsberger, Hans Baschnegger, Martin Wolf, Ernst Schmid, Monika Höscheler – Mähr sowie Hans König, zeigten sich vom „kleinen“ Narrentag mit der lautstarken Einleitung durch die Guggamusik „Schneggahüsler Frastanz“, sehr angetan. Applaus erntete aber auch Hugo Nussbaumer, der als „Schnorrawagglar“ (bekannt vom Dornbirner Narrenabend) einige Pointen bei seiner Büttenrede im Gepäck hatte. Übrigens, Fasnats- bzw. Faschingsaktivitäten haben in Vorarlberg eine lange Tradition. Älteste Belege reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Fasnat als Erlebnis für Jung und Alt

Und die Freude, sich zu kostümieren und in anderer Rolle ein Stück weit dem Alltag zu entfliehen, sei bis heute ungebrochen, unterstrich der Landeshauptmann mit Verweis auf das stark verankerte Brauchtum in Vorarlberg. Jedes Jahr aufs Neue übertrage sich während der närrischen Zeit die Begeisterung der Mitglieder in den verschiedenen Gruppen, Zünften und Gilden auf weite Teile der Bevölkerung. Wallner: "Dabei machen die Engagierten in den Vereinen die Fasnat in Vorarlberg zu einem großartigen Erlebnis für Jung und Alt". Es würde "in allen Regionen fröhlich und ausgelassen gefeiert, sehr familiär und stets friedlich und mit Verantwortung".

An ghöriga Riebl

Seitens des Landesverbandes (VVF) standen Präsident Michel Stocklasa sowie Landeszere und Webmaster Gernot Reumüller im Talk Rede und Antwort, ehe Moderator und Kabarettist Markus Linder sein Können u.a. mit einem eigenen Rap zu den bekanntesten Narrensprüchen unter Beweis stellte. Beste Unterhaltung lieferte die Gruppe „Kurzfristig“, während der bekannte Mundarttitel „AN GHÖRIGA RIEBL“ (Musiker M. Linder), die Gäste passend auf die schmackhafte Nachspeise einstimmte. „Ein starkes Zeichen für das Ehrenamt im Ländle“, resümierten die anwesenden Abordnungen, welche die angebotene kostenlose An- und Abfahrt mit Bus und Bahn gerne nutzten.

Dank für Wertschätzung

Der Landesverband Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden (VVF) bedankt sich besonders beim Land Vorarlberg für die hohe Ankerkennung  und Wertschätzung sowie die hervorragende Zusammenarbeit bei der Durchführung der Veranstaltung unter dem Motto: „An zünftiga Obad“. Ein Gruß an alle Beteiligten, welche zum Gelingen des „Narren – Treffens“ beigetragen haben.

VVF Präsidium samt Fasnatrat und Landesregierung

(Bild VLK: LH Mag. Markus Wallner, LR Christian Gantner mit charmanter Begleitung der drei Schwestern als örtliches Markenzeichen samt den Funktionären des VVF


Alle Bilder des Abends aus der Socialmedia Box


Narrenrap

Moderator und Kabarettist Markus Linder stellte aus allen Narrenrufen des Landes einen Narrenrap zusammen.

 

Anmeldung zum Umzug richtig gemacht!

Geschätzte VVF-Vereine!

Vielfach wurde mit der Frage an uns heran getreten, was bei der Ausschreibung zu einem Fasnatumzug in Bezug auf das Thema DSGVO (Datenschutz Grundverordnung) zu beachten sei.

Wir haben für unsere VVF-Mitgliedsvereine als Muster zusätzlich notwendige Punkte zur DSGVO für eure Umzugsrichtlinien erarbeitet, die ihr für eure Umzugsrichtlinien ergänzen könnt:

Bitte beachtet, dass diese erweiterten Punkte für die Umzugsrichtlinien nur ein Vorschlag sind und NICHT Bestandteil der VVF Richtlinien sind!!!


Pkt.X. Datenschutz und Abschlussbestimmung

Durch die Anmeldung zum Fasnatumzug des Umzugsveranstalters, stimmen die Umzugsteilnehmer den Umzugsrichtlinien, der Datenschutzerklärung und der Verwendung von Bild- und Videomaterial zu.

Xa. Datenschutzerklärung

Weiter stimmen die Umzugsteilnehmer zu, dass die Daten (Vereinsdaten und personenbezogene Daten), die bei der Umzugsanmeldung bekanntgegeben wurden gespeichert und weiterverarbeitet werden.

Personenbezogene Daten können bei Bedarf veröffentlich werden. Diese Daten können z.B.: den Umzugssprechern zur Verfügung gestellt und durch diese öffentlich bekanntgegeben werden. Diese Daten können z.B. auch in Umzugsaufstellungen, in Programmheften, Homepage des Veranstalters, Pressemitteilungen, … und dergleichen zur Verwendung kommen.

Soll ein Umzugsteilnehmer von seinem Recht Gebrauch machen wollen, dass seine persönlichen Daten nicht verwendet werden dürfen, so ist dies bereits bei der Anmeldung zum Fasnatumzug bekannt zu geben.

Xb. Bild- und Videomaterial

Im Zuge des Fasnatumzuges können Bild- und Videoaufnahmen für den internen und externen Gebrauch des Veranstalters erstellt werden. Dieses Bild- und Videomaterial kann z.B.: auf der Homepage des Veranstalters, in Medienberichten zur Verwendung kommen.

Soll ein Umzugsteilnehmer von seinem Recht Gebrauch machen wollen und das Recht auf das persönliche Bild in Anspruch nehmen wollen, so ist dies bereits bei der Anmeldung zum Fasnatumzug bekannt zu geben.


Damit die Umzugsrichtlinien auch "rechtlich greifen" können, sollte bei jedem Formular (Onlineformular oder gedrucktes Formular) eine Zeile hinzugefügt werden, damit der Umzugsanmelder bewusst die Umzugsrichtlinien anerkennt. Das kann durch ein Feld zum ankreuzen erfolgen.

Hier ein kleines Beispiel: 

Beispiel zur Bestätigung, dass die Umzugsrichtlinien nach dem DSGVO anerkannt werden

Euer VVF - Team

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