Einladung zur präventiven Aus- und Weiterbildung

Covid-19-Beauftragter & Präventionskonzept im Fokus

Geschätzte Närrinnen und Narren!

Die Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie bedeuten aktuell für das Ehrenamt nahezu einen großflächigen „Stillstand“. In Ermangelung der Planungssicherheit ist es der organisierten Narretei kaum mehr möglich, dem Vereinszweck Ausdruck verleihen zu können. Zudem bringen die engmaschigen und facettenreichen Vorgaben und Empfehlungen seitens des Bundes und Landes weiterhin große Unsicherheiten für die Vereine und Veranstalter.

Dem Landesverband ist es ein großes Anliegen, nachdem davon auszugehen ist, dass auch im kommenden Jahr zusätzliche Regelungen bei der Abhaltung von Veranstaltungen stetiger Begleiter sind, für unsere Vereine ein zweigleisiges Aus- und Weiterbildungsangebot anzubieten. Als anerkannte und zertifizierte Stelle haben wir dazu das WIFI Vorarlberg zur Seite. Die umfängliche Wissensvermittlung umfasst die Ausbildung zum Covid-19-Beauftragten und die vom Gesetzgeber geforderte Ausarbeitung und Vorlage eines Präventionskonzeptes mit Fallbeispielen für eine Ballveranstaltung und zur Abhaltung eines Umzuges. Aus organisatorischen Gründen starten wir vorab mit einer Bildungsmaßnahme in Lustenau.

Termine:             Freitag, 6. November von 18 – 22 Uhr    (Schwerpunkt: Covid-19-Beauftrager)

                          Samstag, 7. November von 8 – 13 Uhr  (Schwerpunkt: Präventionskonzept)

Schulungsort:   Reichshofsaal, Kirchstraße 1, 6890 Lustenau

Referenten:      Klaus Spiegel                  (Sicherheitsfachkraft & Präsidiumsmitglied der Rhin-Zigünar)

                         Maria Stich                     (Abteilung Gesundheit & Sport beim Amt der Vbg. Landesregierung)

                         Daria Gasser                   (Fachbereich Recht. Abteilung Gesundheit & Sport beim Land Vbg.)

                         Hans Hirschmann            (Hygienebeauftragter des LKH Feldkirch)

Anmeldungen: Bis Montag, 2. November um 12 Uhr bei der Chefin des Protokolls Barbara Lässer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Pro Verein oder Untergruppe bitte max. 2 Teilnehmer (m(w). Es stehen rund 50 Plätze zur Verfügung. Aufgrund der neuen Informationslage und den verschiedenen Querschnittsthemen sind nur Anmeldungen für beide Tage möglich.

Aus organisatorischen Gründen auf Seiten des VVF und zur Cov-19-Kontaktdatenerhebung sind bei der Anmeldung folgende Informationen bekannt zu geben:

               Verein, Vor-/Nachname sowie Adresse des Teilnehmers, Geburtsdatum und Mailadresse

Die Daten werden vom VVF (näherführend in der Person von Barbara Lässer) verarbeitet und 28 Tage gespeichert sowie ggf. an die Gesundheitsbehörde weitergeleitet. Zudem werden die Daten dem WIFI zur Ausstellung der Zertifizierung zur Kenntnis gebracht. 

Kosten: Euro 100,00 pro Teilnehmer (m/w) für alle Trainingseinheiten, gefördert durch das Land Vorarlberg. Inkludiert sind die Schulungsunterlagen die nach dem Kurs zum Download auf der VVF-Homepage zur Verfügung stehen. Zudem stellen wir eine Grundausstattung an Getränken zu Beginn der Schulung durch die örtliche Gastronomie bereit. Die Kursgebühr ist bei der Eintrittskontrolle im Saal bar zu entrichten.

Cov-19: Die Weiterbildungsmaßnahme findet unter Einhaltung der aktuell gültigen CoV-19-Vorgaben statt. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Dies gilt nicht, während sich die Teilnehmer (m/w) auf ihrem Platz befinden. Allgemein ist zu beachten: Abstand halten! Allfällige weitere Informationen werden den gemeldeten Personen vor dem Kurs noch per Mail übermittelt.

Für weiterführende Fragen stehen Euch Präsident Michel Stocklasa unter Tel. 0664 42 98 757, Chefin des Protokolls Barbara Lässer unter Tel. 0680 23 72 712 sowie Klaus Spiegel unter Tel. 0664 191 45 96 zur Verfügung. An dieser Stelle gilt unserem Narrenfreund Klaus Spiegel für die präventive Koordination zur Schulung ein besonderer Dank!

Mit Sicherheit ein bildungsreiches Angebot auf Abstand!

Absage Landesgardegala Lauterach 2021

VVF-Landesgardegala 2022 wieder im Fokus

Landesgardegala

Die für 27. Februar 2021 geplante Landesgardegala mit Beschluss und Vergabe an die Luterachar Schollesteachar, wird Corona-bedingt ausgesetzt. Dem Ausrichter ist es mit den engmaschigen gesetzlichen Vorgaben und den unsicheren Entwicklungen nicht mehr möglich, die Landesveranstaltung in der gewohnten und geschätzten Manier einer konsequenten Planung zuzuführen und letztendlich auf die Beine zu stellen.  Zudem können sich die Kinder-; Teeny- und Damengarden aktuell kaum auf die kommende Saison und somit auf die Gala im nötigen Ausmaß vorbereiten.  „Wir freuen uns auf die Ausrichtung der Landesveranstaltung im Jahr 2022“, so Schollesteachar -Präsident Robert Winder. Der entsprechende Beschluss soll beim nächsten Verbandstag gefasst werden.

Absage der Familienveranstaltung

Zur aktuellen Entwicklung und in Koordination mit dem Ausrichter  war nun auch der Landesverband seitens des Präsidiums angehalten, die beliebte Familienveranstaltung abzusagen. „Wir haben  zuletzt Anfang März in Gaißau noch live mit rund 500 Gästen miterleben können, welche Bedeutung und Dynamik die Gala für die Kameradschaft hat“, bedauert VVF-Präsident Michel Stocklasa die Absage der zweiten Großveranstaltung (nach dem Narrentag) seitens der Landesorganisation.  Auch mit den gegenwärtigen verschärften Schutzbestimmungen hofft die organisierte Narretei im Ländle, dass zur Hochphase im kommenden Jahr, das bürgerschaftliche Engagement wieder stärker Fahrt aufnehmen kann. 

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Aktueller Sachstand seitens des Landesverbandes

Geschätzte Närrinnen und Narren!

In den letzten Tagen wurde die bundesweite Covid-19-Lockerungsverordnung zwei Mal geändert. Mit der aktuellen Novellierung (BGBl. Teil II Nr. 407/2020) wurde u.a. das Tragen der mechanischen Schutzvorrichtung (Mund-Nasen-Schutz) ausgeweitet. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen sind wir leider wieder mit Verschärfungen im Veranstaltungswesen konfrontiert. Mit der neuen sogenannten Maßnahmenverordnung gehen zudem in Bezug auf die „Corona-Ampel“, einige Maßnahmen seitens des Landes Vorarlberg einher, deren Einhaltung zusätzlich empfohlen wird. Die Lage spitzt sich derzeit in punkto Sperrstundenregelung weiters zu, zudem müssen wir erleben, dass für unser „Ländle“ zwischenzeitlich in gewissen Staaten sogar eine „Reisewarnung“ ausgesprochen wurde. Gesamt gesehen, wie auch von der Landesregierung artikuliert, eine kritische Situation, wo die Disziplin und Mitarbeit der Bevölkerung besonders gefragt ist.

Vor rund einer Woche hat sich das erweiterte Präsidium auf die Abhaltung der Bezirks- und Referatssitzung verständigt. Grundlage dafür wäre ein umfassendes MEMO mit Hygiene- und Schutzbestimmungen in Anlehnung an die damals geltende Corona-Lockerungsverordnung gewesen. Wir haben durchaus das Ansinnen, in Zeiten der Pandemie auch nötigte Spielräume für Aktivitäten/Impulse zu nutzen, zumal es auch um den gesellschaftlichen Aspekt in den Vereinen geht. Nun wird seit ein paar Tagen seitens der Regierung appelliert, die sozialen Kontakte gerade in der aktuellen Phase auf einem geringen Stand zu halten. Grundsätzlich können wir unsere Versammlung (wie bisher) durchführen, zumal diese von der bezeichneten Verordnung § 10 Abs. 11 (Pkt. 9) „Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen", ausgenommen sind.  

Nach Abklärung mit dem Land Vorarlberg heißt es derzeit ganz klar, dass sich auch solche Treffen, sprich Vereinsversammlungen, an den derzeit gültigen Verordnungen zu orientieren haben. Leider gibt es dazu unterschiedliche juristische Auffassungen bzw. Auslegungen. Was auf jeden Fall bleibt ist die erhöhte "Sorgfaltspflicht" und die "öffentlich-rechtliche" Meinung. Wir müssen auch davon ausgehen, dass sich die Farbgebung der "Corona-Ampel" in Vorarlberg verändern wird. Aus den genannten Ausführungen hat das Präsidium im Einvernehmen mit dem FR-Vorsitzenden und unter Einbeziehung von zwei Covid-19-Beauftragten anlassgegeben beschlossen, die geplanten VVF-Herbstversammlungen auf Bezirks- und Referatsebene nicht durchzuführen!

 Wir halten Euch über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden. Als Service überlassen wir Euch einen Überblick über die aktuellen Vorgaben und Empfehlungen für das Veranstaltungswesen. Das adaptierte Memo zur Probentätigkeit unserer Garden, Musikzügen und Guggamusiken kann der VVF-Homepage entnommen werden. Die aktuelle Verordnung kann auf der VVF-Homepage www.vvf.at sowie auf den Webseiten, samt weiteren umfänglichen Infos zu Covid-19, des Landes Vorarlberg www.vorarlberg.at und des Gesundheitsministeriums www.sozialministerium.at eingesehen werden. Ehrenamtlich engagierte Personen können sich mit Fragen zu Corona & Vereine auch an das Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung unter Tel. 05574 511 20605 od. Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.  

Hier eine Zusammenfassung des aktuellen Sachstandes zum Thema Veranstaltungen/ Vereinsbetrieb.

Veranstaltungen

  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe angehören, einzuhalten.
  • Beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung (MNS) zu tragen. Dies entfällt, während sich die Besucher auf ihrem zugewiesenen Sitzplatz aufhalten.
  • Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter Zudem ist in geschlossenen Räumen eine Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Beteiligte, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, werden in die behördlich zulässigen Höchstzahlen nicht eingerechnet.

Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze:

  • maximal 10 Personen in geschlossenen Räumen
  • maximal 100 Personen im Freiluftbereich. Bei Ampelfarbe „Orange“ maximal 50 Personen.
  • In geschlossenen Räumen ist zusätzlich zum Abstand ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen.
  • Bei Ampelfarbe Gelb: Zusätzlich Kontaktdatenerhebung
  • Bei Ampelfarbe Orange: Kontaktdatenerhebung und Mund-Nasen-Schutz auch im Freien.

Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen:

  • Bis zu 1.500 Personen in geschlossenen Räumen
  • Bis zu 3.000 Personen im Freiluftbereich
  • Bei Ampelfarbe Orange: In geschlossenen Räumen maximal 250 Personen und im Freien maximal 500 Personen. Zudem entfällt der Gastronomiebetrieb.

Wichtig: Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen und bei Veranstaltungen im Freien mit über 100 Personen ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dieses umzusetzen. Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten. Hierzu zählen insbesondere:

  1. Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
  2. spezifische Hygienevorgaben,
  3. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  4. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  5. Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.

Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken an Besucher sowie für die Sperrstundenregelung gilt § 6. (Gastgewerbe) aus der Covid-19-Maßnahmenverordnung.  

Von den Regelungen über die Veranstaltungen ausgenommen sind weiterhin u.a.

  • Veranstaltungen im privaten Wohnbereich.
  • Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind.
  • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen (u.a. Vereine).

Bei Abhaltung einer Jahreshauptversammlung in Gaststätten sind die Vorgaben für den Bereich „Gastronomie“ zu beachten.

Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen bedürfen einer Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirkshauptmannschaft. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.

Vereinsausflüge

Bei Ausflügen von Vereinen sind die Höchstgrenzen von 10 Personen indoor und 100 Personen outdoor zu berücksichtigen. Es ist stets ein Abstand von einem Meter zu haushaltsfremden Personen einzuhalten sowie ein Mund-Nasen-Schutz indoor zu tragen. Für die Anfahrt in Fahrgemeinschaften ist zu berücksichtigen, dass in jeder Reihe nur 2 Personen sitzen dürfen.

Das VVF-Team steht Euch gerne als Ratgeber, soweit wir das in den derzeit besonders bewegten Zeiten auch machen können, zur Verfügung. Auch wir Närrinnen und Narren sind nun erneut angehalten, einen Beitrag zu leisten. Die Infektionszahlen müssen wieder runter, was auch für die Aktivitäten der närrischen Organisationen bedeutet, die sozialen Kontakte bis dato auf ein Minimum zu reduzieren. Es liegt ein Stück weit auch in unserer Hand, zumal sich auch die Närrinnen und Narren den „Normalbetrieb“ herbeiwünschen. Gerade jetzt lautet die Devise: „Fairness gegenüber unseren Mitgliedern sowie den Mitmenschen“. Wir nehmen das mit der gebotenen Vorsicht und einer Portion „närrischem Optimismus“ an.

Mit dem Ersuchen um Kenntnisnahme verbleibt

für den Landesverband

e.h. Michel Stocklasa