Lauterach wird Vorarlberger - Narrenhochburg

Lauterach wird Vorarlberger - Narrenhochburg

 

Vom 13.-14. Januar werden tausende Gäste und Mäschgerle zum Landesnarrentag in der Hofsteiggemeinde erwartet.

 

Über ein Jahr Vorbereitung investierte das 12-köpfige OK – Team, um für das zweitägige Mega – Event die nötigen Rahmenbedingungen schaffen zu können. Bereits zum vierten Mal (nach 2004, 1998 und 1990) stellen die „Luterachar Schollesteachar“ den Narrentag auf die Beine. „Die Zusammenarbeit im Ort funktioniert bestens, ebenso haben wir auch die nötige Infrastruktur“, führt Zunftpräsident Günter Dietrich grundsätzlich aus. So kann man in Lauterach auf gute und bestehende Kooperationen verweisen. Alle Kräfte mobilisieren heißt es für die 1980 gegründete Zunft samt den hunderten Ehrenamtlichen allemal, denn die 36. Auflage des Narrenspektakels wurde auf gleich zwei Tage anberaumt. Dabei scheint es diesmal ein Unikum zu sein, dass später als gewohnt die Fasnat offiziell ausgerufen wird: „Aufgrund der diesjährigen Feiertagskonstellation findet der große Auftakt für die im VVF integrierten Vereine somit eine Woche nach Dreikönig statt, erklärt VVF – Präsident Michel Stocklasa.

 

Offizieller Akt

 

Die Festmeile beim Hoftsteigsaal öffnet am Samstag, den 13. Januar ab 19.30 Uhr ihre Pforten. Bei der „Warm – Up Party“ im Zelt können sich die Gäste mit „DJ Hasamohr“ schon einmal auf die fünfte Jahreszeit einstimmen. Tags darauf startet der offizielle Part mit dem Empfang der VVF – Delegationen, während im Hofsteigsaal beim öffentlichen Frühschoppen und freiem Eintritt (09.30 Uhr) die Gruppe „Zündstoff“ für beste Unterhaltung sorgt. Der offizielle Teil um 11.11 Uhr wird von gleich zwei Klangwolken begleitet. Aufgrund der kurzen Narrenzeit 2018 geben sich Schalmeienzüge und Guggamusiken jeweils ein lautstarkes Stelldichein, wenn die Fasnat offiziell im Beisein von Landtagspräsident Harald Sonderegger, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Bürgermeister Elmar Rhomberg, ausgerufen wird.

 

Traditioneller Landesumzug

 

Unumstrittener Höhepunkt des 36. Narrentages ist der große Umzug ab 13.30 Uhr, sozusagen direkt durch die Marktgemeinde entlang der L190. Dabei werden über 3.000 Aktive für ein buntes und generationsübergreifendes Bild sorgen. „Wir haben aus allen Landesteilen Mäschgerle mit ihren Traditionen und Brauchtümern zu Gast“, freut sich auch Lauterachs Narrenvize Andi Ölz über das gemeinschaftliche Treffen der im Verband integrierten Gruppen. Das große Finale bestreiten dann Garden, Gugga und Schalmeien im Saal und auf dem Vorplatz, ehe das Narrenevent am Sonntag um 19 Uhr seinen Ausklang findet.

 

Torf als Brauchtum

 

Übrigens, die „Schollesteachar“ tragen zu Recht ihren Namen: Noch heute wird der historische Hintergrund (Torf aus dem Lauteracher Ried als Heizmittel) der auf die Zeit von Kaiserin Maria Theresia zurückgeht, in der Theorie sowie praxisnah, den Kinder und Interessierten näher gebracht. Damals nannte man die Torfscholle „Turben“. Heute ist davon noch der Narrenspruch „Ore Ore Türbolar“ sowie das traditionelle „Schollenstechen“ als Brauchtumspflege geblieben.

 

Ein „Vergelt`s Gott“ gilt dem Ausrichter, den Schollesteachar Lauterach mit Präsi Günter Dietrich sowie den vielen Helferinnen und Helfer, die den Narrentag 2018 zu einem besonderen Erlebnis machen. In den Dank eingebunden sind die Marktgemeinde Lauterach mit Bürgermeister Elmar Rhomberg sowie der Verkehrsverbund Vorarlberg. Wir wünschen allen Närrinnen und Narren sowie den Gästen schöne Stunden in der Hofsteiggemeinde!

 

Euer VVF – Team