Narren feierten Auftakt in Lustenau

Lustenau. Der 34. Landesnarrentag lockte mehrere tausend „Mäschgerle“ und Besucher. Nun herrscht offiziell Fasnat im Ländle. 3.500 Umzugsteilnehmer verwandelten die Marktgemeinde in eine „Narrenhochburg“.

Landesnarrentag 2016 Lustenau

Mit den Ländle Garden, Schalmeien und Guggen stimmten sich die Narren bereits am Vormittag im Beisein von Landeshauptmann Markus Wallner, Bürgermeister Kurt Fischer und dem Schweizer Narrenpräsidenten Ferdi Segmüller ordentlich auf die närrische Zeit ein. Dazu wurde die Turnhalle des Gymnasiums Mühlefeldstraße kurzerhand zur „Narrenfestung“ umfunktioniert. Den offiziellen Startschuss in die neue Saison gab VVF Präsident Michel Stocklasa gemeinsam mit den Zunftchefs Hans – Werner Petzold (Rhin – Zigünar, Lustenau) und Rene Winkel (Schliefer Fasnatzunft, Schwarzach) kurz nach 11.11 Uhr.

LNT 2016Zwei Vereine, ein Fest

Erstmalig in der Geschichte wurden zwei Vereine mit der Austragung der närrischen Großveranstaltung betraut. Lustenaus Narren kooperierten hierbei mit der Schwarzacher Zunft, denn beide Vereine feiern das 40-jährige Bestandsjubiläum. Landeshauptmann Wallner bedankte sich in seinen Grußworten bei den zwei Veranstalter-Zünften für die geleistete Organisationsarbeit, "ohne die ein farbenfrohes Spektakel in dieser Größenordnung gar nicht erfolgreich durchführbar wäre". "Gerade auch in der Vorarlberger Fasnat wird das beachtliche Engagement sichtbar, das unser Land auszeichnet und von anderen Regionen so positiv abhebt", sagte der Landeshauptmann. Bürge Kurt Fischer versuchte sich humorig als sprachlicher „Brückenbauer“, sorgte doch der Lustenauer Dialekt für etwas Gesprächsstoff unter den landesweit angereisten Narren.  

Landesweiter Aufmarsch

 „Standing Ovations“ gab es für die rund 350 Freiwilligen, die sich für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung engagierten: „Lustenau ist ein guter Boden für die Narreitei“, resümierte Klaus Spiegel (Hauptkoordinator)  beim Anblick der vollen Festhalle am Vormittag. Für die Ausrichter des großen Narrenfestes hatte sich die  Eineinhalbjährige Vorbereitungszeit jedenfalls gelohnt, so gaben sich 3.500 Aktive aus allen Landesteilen ein „Stelldichein“ beim Umzug. Den Zaungästen bot sich ein über zweistündiges, buntes und farbenfrohes Spektakel der Superlative. Dank einer Partnerschaft zwischen Marktgemeinde Lustenau, dem Verband Vorarlberger Fasnatzünfte (VVF) und dem diesjährigen Ausrichter, hatten die Umzugsteilnehmer und Gäste die Möglichkeit, „gratis“ per Bus- und Bahn zum Narrentag an- bzw. abzureisen. Vom Angebot, welches vom Verkehrsverbund abgewickelt wurde, machten die Gäste regen Gebrauch. Die 35. Auflage des Narrentages findet übrigens im kommenden Jahr in Höchst statt.

LNT 2016

Wir sagen Danke!

Der Landesverband bedankt sich bei den Organisatoren für den enormen Einsatz sowie bei all jenen, die zum Gelingen des bunten und närrischen Tages beigetragen haben. Die „gemeinsame Note“ zeichnet den 34. Narrentag besonders aus. Allen „Mäschgerle“ wünschen wir nun eine schöne und unfallfreie Saison!

Euer VVF - Team

Nachbericht auf ORF V-Heute vom 10.01.2016

Report Ländle TV zum Narrentag

Alle Bilder (Archiv wird laufend erweitert)

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