37. Landesnarrentag in Hohenems

Narren zelebrierten Auftakt in Hohenems

Im Ländle ist jetzt offiziell Fasnat: Tausende Mäschgerle gaben sich am 13. Januar ein Stelldichein beim 37. Vorarlberger Landesnarrentag.

Zum fünften Mal meisterten die Embser Schlossnarren mit ihren Unterzünften die närrische Großveranstaltung, als offizieller Auftakt in die neue Saison. Der Fanfarzenzug Herrenried – Buch lieferte beim Empfang der Verbandsdelegationen einen ersten Vorgeschmack auf das nachfolgende bunte Treiben in der Nibelungenstadt. Beim Frühschoppen im Tennis.Event.Center, mit Darbietungen der VVF – Vereine, nahm die Stimmung unter den tausenden Mäschgerle und Gästen, darunter die Verbandsehrenmitglieder Karl Grabuschnigg, Peter Wolfsberger und Johann Baschnegger sowie Günther Kreuzhuber und Michael Benke (Partner Metro) Fahrt auf. Sichtlich beeindruckt richtete Karl – Heinz Sutter (Präsident Embser Schlossnarren) seinen Dank im Beisein von Ritter Markus und seiner Lieblichkeit und Gattin Manuela Taucher an die hunderten Helfer sowie an das närrische Volk, ehe Stadtrat Johannes Drexel in Vertretung für den Bürgermeister seine Freude zum Spektakel auf den Punkt brachte.

37. Landesnarrentag in Hohenems

Hoher Stellenwert

Landeshauptmann Markus Wallner bedankte sich in seinen Grußworten bei allen, die diese Großveranstaltung möglich gemacht haben und verwies auf die unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit hinter der Fasnat: „Die Begeisterung und tolle Stimmung bei Groß und Klein ist überwältigend und belegt den hohen Stellenwert dieses Kulturguts und Brauchtums in Vorarlberg", so Wallner. Kurz nach 11.11 Uhr eröffnete Landespräsident Michel Stocklasa (Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -Gilden) mit seiner pointierten „Narrentagsrede“ offiziell die Fasnat – Saison 2019. Standing Ovation gab es für den Ausrichter, während eine Gugga – Klangwolke den großen Landesumzug einläutete.

37. Landesnarrentag in Hohenems

37. Landesnarrentag in Hohenems

Wetterfeste Narren

Am Nachmittag zogen über 100 Gruppen mit 3.000 Aktiven durch den Stadtteil Herrenried und sorgten trotz Regen für beste Stimmung unter den Zuschauern. „Ein gelungenes Schauspiel mit wetterfesten Narren“, resümierte auch die Abordnung des Schweizer Fasnachtsverbandes mit Präsident Ferdi Segmüller an der Spitze. Einen trockenen Ausklang fand der 37. Landesnarrentag als kameradschaftliches Treffen der Mitglieder des Landesverbandes wiederum in der Festhalle, wo bis am frühen Abend die fünfte Jahreszeit gebührend gefeiert wurde.  

37. Landesnarrentag in Hohenems

Merci an alle Beteiligten

Dem Landesverband (VVF) ist es ein Anliegen, allen die zum Gelingen des Narrentages 2019 beigetragen haben einen großen Dank auszusprechen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass bei diesen Wetterkapriolen ein großes Narrenfest bravourös über die Bühne geht. Merci an die Schlossnarren mit ihren Unterzünften für die Vorbereitung und Durchführung sowie an alle Vereine die ihr Können auf der Showbühne gezeigt haben. Den Verbandsmitgliedern sagen wir „Hut ab“ für eure Beständigkeit und die aktive Teilnahme besonders beim Umzug. Ein Gruß der Stadt Hohenems, die mit einigen Mitarbeitern in das Geschehen eingebunden war. Zum Schluss sei auch den Besuchern am Straßenrand ein Lob ausgesprochen, die mit den Teilnehmern beim Umzug trotz zweifelhafter Witterung, die närrische Zeit gefeiert haben. Und genau für diese vor uns liegende Zeit wünschen wir allen VVF – Vereinen gutes Gelingen bei euren Veranstaltungen sowie viele schöne und eindrückliche Stunden mit dem Kulturgut Fasnat.

37. Landesnarrentag in Hohenems37. Landesnarrentag in Hohenems

37. Landesnarrentag in Hohenems37. Landesnarrentag in Hohenems

Link zum Beitrag von Vorarlberg heute vom 13.01.2019

Herzlichen Dank für die Berichterstattung durch LändleTV und dem ORF

Euer VVF - Team

(C) Bilder: Gemäß anwesenden Fotograf Werner Micheli (Land Vorarlberg)

VVF - Vizepräsidentin a.D. Herti Henss verstorben

Herti Henss

Der Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -Gilden (VVF) informiert mit großer Betroffenheit, dass unsere langjährige Funktionärin am 3. Januar 2019 unerwartet zum Schöpfer heimgekehrt ist.

Die Verstorbene engagierte sich über ein Jahrzehnt bis zum Frühjahr 2012 für den Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und- Gilden (VVF). Herti brachte ihre Erfahrung sowie ihren regen Arbeitsgeist in gleich mehreren Bereichen ein. In Summe ein breites bürgerschaftliches Engagement, welches sie von der PR – Verantwortlichen bis zur Vizepräsidentin dem Verband zur Verfügung stellte. Einer ihrer zeitintensiven Hauptaufgaben war die Herausgabe der Verbandspublikation „s`Narrablättle“ sowie die Koordination und Betreuung von zahlreichen Projekten. Ob Kurswesen, Versicherungsschutz, präventive Belange oder Kontaktpflege, die ehemalige Funktionärin packte an und erledigte die Tätigkeit oft im Hintergrund mit einer Selbstverständlichkeit.

Sie gestaltete maßgeblich die Entwicklung des Landesverbandes unter den Präsidenten Martin Wolf und Ernst Schmid mit. Hier sei auch der Ideenwettbewerb „Miteinander stark und voll dabei“, u.a. in Zusammenarbeit mit der Supro (Werkstatt für Suchtprophylaxe) zum Thema Jugend und Alkohol, erwähnt. Brauchtum und Traditionen sowie die Unterstützung im Verband als Anlaufstelle für Mitglieder und Funktionäre waren Herti besonders wichtig. Als Autorin des Buches „Die fünfte Jahreszeit vom Arlberg bis zum Bodensee“ verfasste sie 2004 ein gebundenes Nachschlagewerk zur facettenreichen Narretei.

Der närrische Lebenslauf wird aber auch durch die ehemalige Mitgliedschaft bei den Spältabürger Feldkirch (1993 – 2006) sowie dem Verein Landsknechte Feldkirch und der Funkenzunft Schwefel komplettiert. Dem VVF stand Herti zwölf Jahre mit Rat und Tat zur Seite. Neben der Auszeichnung des Landes Vorarlberg im Rahmen der Initiative Ehrenamt im Jahre 2011, wurde die Feldkircherin zuvor schon beim Verbandstag in Fußach 2008 mit dem Verbandsverdienstorden in Silber geehrt.

Unser tiefes Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gehören der Familie. Die Närrinnen und Narren werden unserer Vizepräsidentin außer Dienst ein ehrendes Andenken bewahren!

Zur Todesanzeige

Narren feiern Auftakt in Hohenems

Narren feiern Auftakt in Hohenems

Bereits zum fünften Mal fungieren die Embser Schlossnarren als Ausrichter beim Landesnarrentag. Hohenems wird somit am 13. Januar zur Narrenhochburg.

Die „Schlossnarren“ sind gewiss eine erfahrene Organisation, wenn es um die Ausrichtung großer Veranstaltungen geht. Mit dem 37. Vorarlberger Landesnarrentag stellen sich die Narren der Nibelungenstadt erneut einer großen Aufgabe: „14 Unterzünfte mit über 250 Helfern sorgen vor Ort für die entsprechenden Rahmenbedingungen“, erklärt Präsident Karl – Heinz Sutter, der übrigens heuer sein 30-jähriges Wirken als Mitglied feiern kann. Rund ein Jahr an Vorbereitung investierten die Verantwortlichen, darunter ein 11-köpfiges OK – Team, um den Mitgliedern des Verbandes Vorarlberger Fasnatzünfte und –Gilden (VVF) sowie den Besuchern ein schönes Narrenfest in Hohenems bieten zu können. Den „Schlossnarren“ als städtischer Dachverband sind aktuell über 1.100 Mitglieder angeschlossen. Anfang der 60iger nahm die Embser Fasnat ordentlich Fahrt auf. Die ersten Akzente des heutigen Vereins, damals als Faschingskomitee, gehen auf das Jahr 1965 zurück.

Vom Prinz zum Ritter

Fasnatumzüge wurden allerdings schon 1928 durchgeführt. Damals noch vom örtlichen Verkehrsverein. Bereits 1963 ergänzte eine Mädchengarde (heute gibt es eine Kindergarde) die städtische Narretei. Erwähnenswert scheint auch, dass 1983 mit der Stadterhebung von den Schlossnarren bereits ein Narrentag durchgeführt wurde. Ab dieser Zeit avancierte Prinz und Prinzessin zum Ritterpaar. Aktuell bilden Ritter Markus I. und seine Lieblichkeit sowie Gattin Manuela Taucher die Speerspitze des Vereins. Übrigens, als „Wappentier“ wird der auf dem Kopf stehende Steinbock mit dem Palast von Hohenems geführt. Das Ganze in Anlehnung an die adelige Geschichte des Ortes.

Umzug im Herrenried

Alle zwei Jahre gibt es den großen Emser Umzug. Nur zum Narrentag, zuletzt anlässlich des 50-jährigen Bestehens 2015, wechseln die Akteure in den Stadtteil Herrenried, nachdem hier auch die benötigte Infrastruktur zur Verfügung steht. „So ein Großevent wird durch den Zusammenhalt hunderter Personen möglich“, dankt VVF – Präsident Michel Stocklasa dem Ausrichter in Anlehnung auf das bunte Spektakel, als offizieller Auftakt in die neue Saison. Gestartet wird am Sonntag um 8.30 Uhr im Tennis.Event.Center mit dem Empfang für die VVF – Delegationen.

Närrisches Programm

Eine Stunde später gibt es den Weckruf mit einem öffentlichen Frühschoppen samt Darbietungen von Fanfaren, Garden, Schalmeien sowie einem Gugga – Gemeinschaftsspiel. Eingeplant wurde auch eigens ein Kinderprogramm. Kurz vor 11.11 Uhr folgt der offizielle Part mit kurzen Statements, ehe die Fasnat ausgerufen wird. Klarer Höhepunkt ist auch diesmal wieder der große Landesumzug ab 13.30 Uhr mit 3.000 Aktiven. „Hier bekommt man die Ländle - Fasnat gesamt präsentiert“, bringt Vizepräsident Norbert Nicolussi (Schlossnarren) auf den Punkt. Den Ausklang bestreiten die Narren dann in der Festhalle bis 19 Uhr.

Freifahrt

Abgesehen von den Parkplätzen bei der Festhalle gibt es einen Service mit öffentlichen Verkehrsmitteln. „Mit der Freifahrt können alle Mäschgerle und Besucher umweltfreundlich und entspannt zum Narrentag an- und abreisen“, so Bürgermeister Dieter Egger, der seitens der Stadt mit den Partnern Landesverband (VVF) sowie dem Verkehrsverbund Vorarlberg auf ein wichtiges Angebot verweist. Der Bahnhof selbst ist nur wenige Gehminuten vom Veranstaltungszentrum entfernt. Mehr Infos zum Narrentag 2019 auf www.schlossnaren.at sowie www.vvf.at.  

Link zum „Gratis – Ticket“ Narrentag 2019: 

www.vmobil.at/plugin.php?menuid=110&template=qr_tickets/templates/frontend.html&id=870

  

Rückfragehinweis:      

Michel Stocklasa (VVF – Präsident) unter Tel. +43 (0) 664 30 44 790 od. Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie Karl – Heinz Sutter (Präsident Embser Schlossnarren) unter Tel: +43 (0) 664 554 74 74 oder Mail präDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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